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Der Lech

Am wilden Fluss nach Bayern: Der Lech

Der Lech, einer der letzten Wildflüsse Europas entspringt in Tirol und mündet nach 256 Kilometer in die Donau. Daneben der Lechweg, eine Weitwanderroute mit einem breiten Angebot an kulinarischen Stationen und vielen wohltuenden Entspannungsmomenten.

Der Lech ist einer der letzten Wildflüsse Europas
Weitere BilderWandern auf dem Lechweg
Wandern auf dem Lechweg Bildrechte: in Reisefotografie
Lechfall in Füssen/Allgäu
Lechfall in Füssen/Allgäu Bildrechte: in Reisefotografie

In der Grenzregion rund um den Lech können Urlauber noch weit mehr als nur einen der letzten Wildflüsse Europas entdecken: Mit dem EU-Projekt „Lebensspur Lech“ entsteht derzeit ein gesundheitstouristischer Erlebnisraum vom österreichischen Vorarlberg über Tirol bis ins bayerische Allgäu. Die Region umfasst neben dem rund 125 Kilometer langen Lechweg für Weitwanderer auch die Stationen Füssen (D), die Lechtaler Seitentalgemeinden Bschlabs, Boden, Kaisers, Gramais, Pfafflar und Hinterhornbach (A) sowie die Gemeinde Holzgau im Lechtal (A). Grundlage für alle Aktivitäten bildet die Kneipp’sche Gesundheitslehre mit ihren fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Innere Ordnung. Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist das verbindende Element zwischen den Orten.

Der Lechweg (D/A): Neue Wege für alte Pfade
Bereits seit ihrer Eröffnung 2012 hat sich mit der Weitwanderroute Lechweg ein naturnaher Qualitätstourismus in der Grenzregion zwischen Bayern und Tirol etabliert. Das EU-Projekt „Lebensspur Lech“ vertieft diesen Kurs nun auf Basis der Gesundheitslehre des Wasserdoktors Sebastian Kneipp. Wanderer, Einheimische und Touristen können sich an verschiedenen Stationen auf die „Lebensspur Lech“ begeben und finden dort zahlreiche Erlebnis-, Kraft- und Gesundheitsplätze. Der Lech, einer der letzten Wildflüsse Europas, steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist verbindendes Element zwischen den Orten.

Die Tiroler Auszeitdörfer entlang der „Lebensspur Lech“
Inmitten der unberührten Natur des Außerferns verbergen sich die sogenannten Auszeitdörfer Gramais, Hinterhornbach, Pfafflar und Kaisers. Jeweils auf über 1.000 Metern gelegen, sind die Mini-Gemeinden ideale Ausgangspunkte für sommerliche Wanderungen in die umliegenden nördlichen Kalkalpen. Wenn der würzige Duft von Bergkräutern in der Luft liegt, laden ringsherum urige Almen und Hütten zur Einkehr ein. Auf den Tisch kommen Schmankerl wie Speck, Knödel und Käse von den Sennereien aus der Region. Besonders reizvoll zum „wild kneippen“ sind die unbekannten Seitenarme des Lech am Wegesrand wie der Hornbach in Hinterhornbach, der Streimbach in Pfafflar sowie der Kaiserbach in Kaisers. Im Winter lockt die weiße Landschaft rund um die vier Ortschaften zu Bewegung im Schnee. Ganz im Sinn der Kneipp‘schen Philosophie und der „Lebensspur Lech“ finden Urlauber dabei Ruhe und ihre innere Balance. Geführte Skitouren, Husky-Trekking oder Schneeschuhwanderungen bietet beispielsweise die Bergschule Lechtal in Gramais an: Hubertus (45) und Claudia (38) Lindner betreiben ihr alpintouristisches Zwei-Mann-Unternehmen in Gramais, mit derzeit nur 68 Bewohnern Österreichs kleinste Gemeinde. In ihrem ersten Leben standen sie für das, was eigentlich typische Städter ausmacht: jung, dynamisch, ehrgeizig, studiert und erfolgreich in Marketing und Management tätig. Irgendwann aber machten Dienstwagen und Gehalt allein nicht mehr glücklich, beide hängten ihre beruflichen Karrieren kurzerhand an den Nagel. Die Entscheidung für ein entschleunigtes und nachhaltiges Leben im Auszeitdorf haben sie nie bereut. Mittlerweile führt Hubertus wanderaffine Urlauber durch die Lechtaler Bergwelt, während Claudia, Mutter eines kleinen Sohns, das neue „Basecamp Hinterstein“ für die Hausgäste in Schuss hält. Ähnliche Biographien haben Produktmanagerin Ramona Sprenger aus Pfafflar oder Christoph Eisnecker vom Landgasthof Adler in Hinterhornbach zu erzählen – allesamt junge Visionäre, die in den vier Tiroler Auszeitdörfern ihr Glück gefunden haben und dort ihre ganz persönliche „Lebensspur“ hinterlassen.

Holzgau im Lechtal (A): Alles im Fluss
Die Gemeinde mit zirka 420 Einwohnern gilt als „Perle des Lechtals“. Der dreieinhalb Kilometer lange Vital- und Erlebnisrundweg bei Holzgau inszeniert die fünf Kneipp’schen Säulen im Sinn der „Lebensspur Lech“. Weitere Attraktion ist die 110 Meter hohe Hängebrücke über die Höhenbachschlucht. Im Sommer werden Kräuter- und Kulturspaziergänge sowie Waldbaden angeboten, Wintersportfreunde freuen sich über Langlaufloipen, Schneeschuh-, Winter- oder Tierspurenwanderungen, Rodeln und Eislaufen.

Füssen im Allgäu (D): Endlich zur Ruhe kommen
Im Portalort Füssen liegt der Fokus auf der Balance von Körper, Geist und Seele. Tragendes Gerüst des Füssener Gesundheitsangebots sind die Kneipp’schen Säulen Bewegung, Wasser und vor allem Innere Ordnung. In unterschiedlichen Erlebnisarealen erwarten die Besucher Bewegungsparcours, Kneipp-Tretbecken und Ruhe-Inseln. Zertifizierte Schlafgastgeber halten in ihren Unterkünften speziell ausgestattete Gästezimmer und abgestimmte Serviceangebote zum Thema Gesunder Schlaf bereit.

Mit dem Rad an der Lech
Mit allen Sinnen „erfahren“ lässt sich die „Lebensspur Lech“ auch mit dem Rad. Denn in der Region steht ein breites Netz an gut ausgebauten Bike-Wegen bereit – für Genussradler, Familien und alle, die sich vorzugsweise mit sportlich-moderater Aktivität durch die reizvollen Landschaften am Lech fortbewegen. Entlang des grenzüberschreitenden Wildflusses werden sie besonders die Kneipp-Radrunde bei Füssen auf deutscher sowie den Lechradweg auf österreichischer Seite wählen:
Kneipp-Radrunde Füssen:
Eine ausgewogene Mischung aus körperlicher Betätigung und wohltuenden Entspannungsmomenten bietet die Kneipp-Radrunde Füssen im bayerischen Allgäu. Auf der gemütlichen, 26 Kilometer langen Tour laden unterwegs immer wieder Kneipp-Stationen dazu ein, vom Bike abzusteigen und die fünf Säulen der Lehre des Wasserdoktors – Wasser, Bewegung, Kräuter, Ernährung und Innere Ordnung – zu erleben. Start- und Zielpunkt ist jeweils die Füssener Tourist Information im Zentrum der Kurstadt. Zunächst führt der Weg nach Bad Faulenbach zum „Tal der Sinne“, anschließend vorbei an Mitter- und Obersee zu Alatsee, Weißensee und Hopfensee. Auf dem letzten Wegabschnitt geht es vom Forggensee am Ufer des Lech entlang zurück nach Füssen. Die landschaftlich abwechslungsreiche Tour nimmt etwa zwei Stunden reine Fahrzeit in Anspruch. Es lohnt sich aber, einen ganzen Tag dafür einzuplanen. 
Lechradweg: Radfahren entlang des Wildflusses Lech
Auf teils geteertem, teils geschottertem Untergrund führt der Lechradweg etwa 52 Kilometer vom Tiroler Ort Steeg in die Naturparkregion Reutte. Die leichte Strecke entlang der „Lebensspur Lech“ ist in vier Tagesetappen unterteilt und auch für wenig trainierte Radfahrer gut zu bewältigen. Unterwegs lässt sich die einzigartige Wildflusslandschaft des Lech erkunden, die breiten Kiesbänke und weiten Wiesen eignen sich an vielen Stellen für ausgiebige Pausen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Holzgauer Hängebrücke oder die Geierwally-Freilichtbühne sind vom Radweg aus schnell erreichbar. Los geht es von Steeg flussabwärts, vorbei an den Lechtaler Orten Holzgau, Elbigenalp, Stanzach und Forchach in die Naturparkregion Reutte. Die durchschnittliche tägliche Fahrtzeit beträgt etwa drei bis vier Stunden. Auf dem Weg liegen mehrere kleine Ortschaften mit Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

Kuscheln im Kneippkurort Füssen an der Lech
Eine Sauna für zwei, der knisternde Kamin im Zimmer und eine Privatterrasse über dem bayerischen Weißensee: Paare finden im Füssener Dreimäderlhaus ein gemütliches Hideaway nahe des Lechfalls. Das kleinste familiengeführte Boutiquehotel im Allgäu hält für seine Gäste 13 liebevoll eingerichtete, individuelle Zimmer bereit. Himmlische Nachtruhe garantiert der Schlafgastgeber unter anderem dank hochwertigsten Matratzen und Kissenbar. Als Lebensspur Lech-Partner hat der Kneippkurort Füssen gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München erforscht, wie sich Schlafqualität auf Grundlage der Lehre des Wasserdoktors verbessern lässt. Entsprechend wurden geeignete Unterkünfte zertifiziert, darunter das Dreimäderlhaus.

Links:
www.lebensspur-lech.com
www.fuessen.de/kneippradrunde
www.lechtal.at
www.dreimaederlhaus.de

Artikel von Hihawai, Angelika Hermann-Meier PR, bei Hihawai.com veröffentlicht am 2020-07-30T12:28
Letzte Änderung: 30.07.2020 um 13:19 Uhr
Copyright: ARR - Link:

Lech, Lechweg, Kneipp, Entspannen, Auszeit, Schlafen, Tirol, Urlaub, Radfahren, Radtour, Wandern, Hiking,

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