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Oberitalienische Seen

Noch einmal Sonne tanken - an Comer See, Luganer See und Lago Maggiore

Ja, der Herbst hat angefangen und der Winter ist nicht mehr weit: Morgens und Abends ist es schon eiskalt, und tagsüber wird es auch nicht richtig warm. So haben wir beschlossen, noch einmal Sonne zu tanken; nicht weit weg. Und nur für ein Wochenende. Da ist das Gebiet an Comer See, Luganer See und Lago Maggiore genau das Richtige.
Ausblick Grand Hotel Imperiale: Comer See
Weitere BilderGleise der Standseilbahn am Monte Bre
Gleise der Standseilbahn am Monte Bre Bildrechte: in Reisefotografie
Cannobio Cafes am Seeufer
Cannobio Cafes am Seeufer Bildrechte: in Reisefotografie

Trotz aller Unkenrufe unserer Bekannten und Freunde (da ist das Wetter genauso schlecht, wie bei uns) probieren wir es einfach, setzen uns in das Auto und fahren Richtung Süden. Hier das Ergebnis in Kürze: Freitag Mittag im Regen losgefahren, 4 Stunden später aus dem Regen in den Gotthard rein, aus dem Gotthard raus – in das Schönste Blau. Sonnenschein, Frühlingsgefühle bekommen, Klasse Hotel am Comer See gefunden, den nächsten Tag auf dem Monte Brè abgehangen, Weiterfahrt nach Stresa am Lago Maggiore, Stadt unsicher gemacht. Sonntag ausgeschlafen, weiter nach Cannobio, und dann ging es auch schon wieder nach Hause. Fazit: Ja, - viel Fahrerei, und spät und müde heimgekommen, aber die Seele hat noch einmal viel Sonne und Kraft für den grauen dunklen Winter getankt.

Der ausführliche Reisebericht zu den oberitalinischen Seen

Am Comer See angekommen, fahren wir aufs Geradewohl am linken Seeufer hoch, das richtige Hotel wird schon kommen. Bei Moltrasio entdecken wir das Grand Hotel Imperiale und können den Reizen der Belle Epoche nicht widerstehen. Eine Investition, die sich lohnt. Natürlich muss man sich auf so ein Grand Hotel auch einlassen. Der klassische Schick vergangener großer Zeiten ist nicht jedermanns Sache und so manchem erscheinen die Preise unangemessen. Aber - mein Gott - wir sind am Comer See! Hier haben die reichen Mailänder ihren Wochenendsitz. Hier ist eins der berühmtesten und besten Grand Hotels der ganzen Welt: Die Villa d'Este. Und wer sich nicht von der Atmosphäre des Frühstücks bei herrlichem Sonnenschein im Hotelpark verzaubern lässt, der ist hier halt einfach falsch. Wir jedenfalls fühlten uns wie Goethe auf Italienreise am Comer See.
Moltrasio Bilder

Am nächsten Morgen fahren wir am Westufer des Comer Sees Richtung Norden. Diese Fahrt entpuppt sich als schrecklich schöne Tortur: der Comer See - unserer Meinung nach der schönste, der oberitalienischen Seen - liegt eingebettet zwischen steilen Berghängen. Die Dörfer am schmalen Ufer haben nur wenig Platz. Dies ergibt ein tolles Panorama, - auch super schmale Straßen und viel Verkehr. Für die wenigen Kilometer brauchen wir viel zu lange, stehen ständig im Stau, atmen viel zu viel Ruß aus den Auspuffen der alten LKW's vor uns ein. Entschädigt werden wir durch schönsten Sonnenschein und den Anblick des tiefblauen Comer See, den wir von der Straße aus viel zu selten zwischen den Häusern hervorblitzen sehen.
Bei Menaggio haben wir genug von der Sache, biegen nach links, vom See weg, Richtung Lugano ab. Und urplötzlich hat die Tortur ein Ende. Wir können uns wieder auf Landschaft und Freizeit konzentrieren. Und unwissend, was wir hier tun, stehen wir bald vor der Schweizer Grenze, wundern uns, wieso wir jetzt so schnell in der Schweiz sind, fahren einfach der Nase nach bis in die Stadt hinein und folgen der Beschilderung zum Monte Bré, weil wir wissen wollen, warum die Schilder gerade zu diesem Berg zeigen. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Monte Bre um den Hausberg von Lugano. Eine Standseilbahn führt steil den Berg hinauf. Spontan steigen wir ein und lassen uns auf den 925 m hohen Monte Bré ziehen. Wir setzen uns auf die Terrasse des Restaurants Vetta Monte Bré. Die wärmenden Sonnenstrahlen tun gut auf der Haut. Wir tanken Energie und verbringen so den Rest des Nachmittags. Der Ausblick reicht vom Luganer See bis zu den Berner Alpen, fantastisch - wenn wir von Zeit zu Zeit die Augen öffnen.
Fotos Lugano

Irgendwie kommen wir auf die Idee, danach an den Lago Maggiore zu fahren. Vielleicht weil es eine drei Seen Tour ist. Zwar nicht die klassische, aber drei oberitalienische Seen, sind doch drei oberitaliensiche Seen. Oder nicht? Jedenfalls fahren wir um den Lago Maggiore herum bis nach Stresa. Dort gibt es zwar auch einige Grandhotels, aber unsere Urlaubskasse meint, dass es wohl besser wäre, ein wenig günstiger zu nächtigen. Das Hotel Speranza au Lac (mittlerweile zusammen mit dem Nachbarhotel buchbar: Hotel Milan et Speranza Preisvergleich), direkt an der Strandpromenade und mit kurzen Wegen in die Innenstadt, ist zwar auch keine Jugendherberge, passt aber gerade noch ins Budget.
Den Abend verbringen wir in der Taverna del Papagallo. Hier gibt es nicht nur tolle Pizzen aus dem Steinbackofen, sondern auch beschwingende italienische Rotweine mit einem Bouquet nach Kirsch und Waldbeeren. Zum Glück liegt unser Hotel nur wenige Meter weiter.
Fotos Stresa

Am nächsten Morgen verzichten wir auf die Tour zu den borromäischen Inseln, genießen lieber bei Cappuccino und Cornetti noch ein bisschen Marktplatz Atmosphäre in Stresa. Gemütlich geht es am Westufer des Lago Maggiore hinauf. Dann lockt uns das Städtchen Cannobio direkt am Ufer des Lago Maggiore. Die Sonne spiegelt sich im tiefblauen Wasser des Sees. Weiße Boote tanzen im Hafen auf den Wellen. Die Wälder sind grün, Blumen blühen tiefrot. Die Restaurants direkt am Lago Maggiore haben Ihre Markisen ganz weit ausgezogen, damit die Gäste nicht so von der Sonne geblendet werden. Wir genießen noch eine Stunde lang die warmen Sonnenstrahlen, dann geht es zurück in die Berge. Es regnet wieder. Hallo Deutschland! Wir kommen zurück!
Fotos Cannobio

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Reisebericht von Hihawai, bei Hihawai.com veröffentlicht am 2003-09-11T14:33
Letzte Änderung: 05.10.2015 um 12:13 Uhr
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