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Peniscola

Peniscola: Die Tempelritterburg

Die von den Templern erbaute Burg von Pensicola steht auf einem imposanten Felsen. Zwischen Felsen und Burg die Reste einer maurischen Festung. Der Weg hinauf führt durch die sehenswerte Altstadt, eine Ausnahme für Spanien. Über dem Tor der Burg hängt noch heute das Papstwappen: Hier residierten zwei Gegenpäpste (Benedikt XIII., Clemens XIII). Benedikt, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon abgesetzt war, nannte die Burg: "Die Arche Noah des wahren Glaubens". Und genau so steht sie heute noch trutzig und schmucklos auf ihrem Felsen. Trotzdem gehört die Burg von Peniscola zu den meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten Spaniens.
Peniscola Strand und Halbinsel mit der Burg
Weitere BilderGlockenturm in Peniscola, im Hintergrund Strand und Hotels
Glockenturm in Peniscola, im Hintergrund Strand und Hotels Bildrechte: in Reisefotografie
Peniscola - Auf der Tempelritterburg
Peniscola - Auf der Tempelritterburg Bildrechte: in Reisefotografie
Lange Zeit eher unbekannt war Peniscola im Norden des Golfes von Valencia über Jahrhunderte Drehkreuz der Zivilisationen. Hier waren die Mauren, die Karthager, Griechen, Phönizier, Römer, Arabern. Die Touristen kamen vor allem aus dem eigenen Land. Erst in den letzten Jahren interessiert sich auch der internationale Tourismus für das 8000 Einwohner zählende Städtchen mit dem langen Sandstrand. So gab es zwar jede Menge Hotels, doch nur wenige, in denen wir wohnen wollten. (Mittlerweile ist das Angebot etwas besser geworden: Hotels Peniscola) und wir statteten Peniscola nur einen Nachmittags Besuch ab.

Peniscola hat alles, was andere Touristenorte in Spanien auch haben, und noch ein wenig mehr

Wir kamen vor allem wegen der Burg und stellten fest: Peniscola hat alles, was andere Touristenorte in Spanien auch haben: Meer, eine Strandpromenade, einen wunderschönen langen Sandstrand, Hotels, Bars, Discos, Geschäfte...
und zusätzlich verfügt man über eine Altstadt, umgeben von einer Stadtmauer und mittendrin die Burg. Um dahin zu gelangen, mussten wir die Strandpromenade bis zum Ende durchfahren. Die Sandbank, die die Neustadt mit der Altstadt verbindet, bemerkten wir gar nicht mal mehr. Vor nur 500 Jahren noch wurde diese zeitweise vom Meer überspült. Penisola war während dieser Zeit eine Insel. Die Neustadt gab es noch nicht.

Bestes Wetter in Peniscola

Am Fuß der Altstadt gibt es einen kleinen Platz, auf dem wir mit etwas Glück einen Parkplatz ergatterten. Dann ging der Fußweg hoch zur Burg los. Im Juli bei bestem Wetter in Peniscola. Kurz nach der Mittagszeit, wenn wir eigentlich Siesta machen sollten. Unvernünftig! Natürlich. Aber was konnten wir dafür, dass wir für die knapp 100 Kilometer Anfahrt nach Peniscola mehr als zwei Stunden brauchten? Und jetzt machten alle Spanier ein Nickerchen. Kein Mittagessen, kein Restaurant in der Altstadt, das jetzt auf dämliche in der Mittagshitze herumlaufende und schnaufende, schwitzende Deutsche wartete. Die sollten sich gefälligst in das Ghetto am Strand begeben. Aber da haben wir denen einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht und sind den Weg hoch zur Burg gelaufen, bei bestem Wetter in der Augustsonne.

Die beste Sonnenterrasse von Peniscola

Die Wanderung führte zwar die meiste Zeit durch schattige Gässchen und auch eine kleine Unterführung, schlauchte aber trotzdem ganz schön. Das Wappen des Papstes über der Tür sah auch nach all der Zeit und trotz des Umstandes, dass der Papst hier ja kein richtiger war, immer noch respekteinflößend aus. Wir hatten ja gar keinen Termin für eine Audienz vereinbart. Und dann waren wir drin und drauf: Der Weg in der Burg führte sehr schnell auf die beste Sonnenterrasse Peniscolas: Die Aussicht auf die Fronten der Hotels, den Strand und das Meer ist einfach fantastisch auf dem schattenlosen Platz mit den beigen Zinnen. "Die Sonne Spaniens scheint bei Tag und Nacht", das muss sich Bert an dieser Stelle ausgedacht haben. Denn der Boden war so heiß, das konnte die Sonne nicht an diesem einen Tag geschafft haben. So gut ist das Juli Wetter selbst in Peniscola nicht. Wir haben dann erst einmal das Stativ ausgepackt und die Spiegelreflex drauf geschraubt.

Das Wetter: Es gibt doch Schatten in Peniscola

Beim Weitergehen kamen wir dann doch noch an einigen wenigen schattigen Plätzchen vorbei. Die waren aber schon besetzt. Es gibt halt noch mehr Deutsche. So blieb uns nichts anderes übrig, als die Tempelritterburg ausgiebig zu besichtigen: Trotz ihres kompakten Aussehens bietet die Burg viele kleine Ecken, Treppen und Aussichtspunkte auf die Hotels und die Bucht. Vielleicht auch einmalig in Peniscola: hier kann man dem Leuchtturm auf den Kopf kucken. Der Kirchturm steht höher, versperrte nur die Sicht.
So haben wir dann die Besichtigung auf einige Stunden ausgedehnt. Das ging! Wir mussten nur oft genug das Objektiv wechseln. Das lohnte sich aber auch: die vielen kleinen Terrassen bieten tausend Möglichkeiten zum Fotografieren und Träumen. Und jedes Foto auf dem teuren Diafilm musste ja auch genau geplant werden. Das war ja auch ein Kostenfaktor.

Der Duft von frisch gebratenem Fisch mit Knoblauch und Zitrone

Und als wir lange genug geträumt hatten, das Panorama und das Blau des Mittelmeeres ausgiebig genossen hatten, uns für die 10 besten Motive entschieden und diese auch fotografiert hatten (Die Digitalisierung verlief ziemlich enttäuschend) und als wir dann am späten Nachmittag den Rückweg durch die Gassen der historischen Altstadt antraten, da erlebten wir, wie die Altstadt rund um die Burg erwachte: Die Siesta war vorbei. Die Restaurants stellten Tische und Bänke in den schmalen Gassen auf. Der Duft von frisch Gebratenem Fisch und Knoblauch verzückte unsere Nasen. Mit einem Plopp wurde eine Rotweinflasche geöffnet. Da sagten wir: Nein. Setzten uns ins Auto fuhren die Promenade an den Hotels von Peniscola vorbei. Fuhren zwei Stunden zurück an die Costa Dorada und machten uns ein Abendessen.

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Reisebericht von Hihawai, bei Hihawai.com veröffentlicht am 1999-10-11T01:00
Letzte Änderung: 30.05.2014 um 08:32 Uhr

Peniscola, Tempelritterburg, Hotel, Wetter, Urlaub, Sehenwürdigkeiten, Tourist, Urlaub, Sandstrand, Strand, Restaurant, Mauren, Sandbank, Hotelfront,

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